Elektro-SUV ID.4 – Volkswagen startet mit Produktion in Zwickau

Der ID.4 von VW kommt als Elektro-SUV auf Basis der MEB-Plattform des Herstellers. Vor allem ist es damit auch leichter die großen Batterien in ein Fahrzeug zu integrieren und SUVs liegen weiter im Trend bei den Konsumenten. Die Produktion des neuen ID.4 startet im Werk in Zwickau.

ID.4 und ID.3 basieren auf gleicher Plattform

Diese Modelle von Volkswagen sind komplette Neuentwicklungen und wirklich als Elektroautos gedacht. Man stattet nicht mehr bekannte Linien von Verbrennen mit Batteriezellen aus, sondern baut auf der eigenen MEB-Plattform verschiedene Modellvarianten, welche rein elektrisch fahren. Mit dem ID.4 will VW nun auch der bekannten Reichweitenangst der interessierten Konsumenten entgegentreten, denn es sollen mit der höchsten Akkukapazität mehr als 500 Kilometer Reichweite möglich sein.

ID.4 startet dabei ab 43.329 Euro

Allein im ersten Jahr der Produktion will man mehr als 300.000 Autos produzieren. Die Pro Performance Linie beim ID.4 startet dabei ab 43.329 Euro. Damit sollen dann laut Hersteller 360-520 Kilometer je nach Fahrstil möglich sein. Das klingt sehr ordentlich und Käufer eines solchen Autos werden wohl auch einen Stellplatz mit Lademöglichkeit beisteuern können. Ansonsten setzt die Bundesregierung aktuell auf das Recht für Mieter und Besitzer von Eigentumswohnungen, dass man zum Beispiel in der Tiefgarage eine Lademöglichkeit erhält.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

In unter 8 Stunden laden

Daheim soll die Ladedauer unter acht Stunden liegen. Dazu benötigt man dann 11 kW an einer Wallbox in der Garage. Los geht es beim ID.4 auch schon für 39.849,42 Euro laut Konfigurator auf der Webseite. Natürlich sind dann auch bei einem Elektro-SUV noch Aufpreise für Lackierungen, Felgen etc. möglich. Da hat sich im Vergleich zu den Benzinern nicht viel geändert. Dabei bietet das Elektroauto schon viele Helfer. Der Spurhalteassistent „Lane Assist“, der Fahrassistent „Travel Assist“, ein Augmented-Reality-Head-up-Display und natürlich eine Rückfahrkamera sind integriert.

Die Software macht den Unterschied

Legte man früher das Augenmerk als Kunde auf Hubraum und Holzoptik im Innenraum, so zählen heute die elektronischen Features und vor allem die Software. Konkurrent Tesla ist hier weit vorn, doch bei Volkswagen hat man jetzt schon für den ID.3 eine groß angelegte Werbekampagne gestartet. Kommt nun bald mit dem ID.4 auch noch ein SUV auf den Markt, so dürfte es mit der staatlichen Förderung von Elektroautos eine spannende Alternative sein. Vor allem muss sich VW hier langsam aber sicher beeilen, denn Hersteller wie Hyundai, Kia und auch Toyota bieten jetzt in sehr kurzen Abständen elektrifizierte Versionen ihrer Modellpalette an.

Suzuki und auch Dacia kommen mit E-Autos

Sogar kleine Hersteller wie Suzuki kooperieren dabei mit Größen wie Toyota, um die Technik in ihre Fahrzeuge zu übernehmen. Suzuki will hier zum Beispiel schon im Herbst eine eigene Variante des RAV mit Batterie als eigenes SUV auf den Markt bringen. Zudem sinkt langsam auch der Preis für die Elektromobilität. Dacia plant schon sein China-E-SUV nun auch in Europa auf den Markt zu bringen. Zwar wird hier auf Komfort und Reichweite verzichtet, aber am Ende entscheiden sich die Kunden oft für das günstigere Angebot.

Hier geht es zum ID.4 bei VW

Das könnte Dir auch gefallen...

1 Reaktion

  1. 30. Oktober 2020

    […] Kauf eingerechnet werden. Der Suzuki Across kommt noch dieses Jahr und bietet dann wirklich einen Plugin-Hybrid und kann somit per Stecker geladen […]