Was ist eigentlich Apple One und lohnt es sich?

Apple One Abonnementdienst

Apple One soll die verschiedenen Abo-Services der Marke unter einem Dach zusammenfassen. Das soll einfacher für Nutzer und Familien sein. Immerhin muss man nur noch ein Abo abschließen und hat alle Dienste von Apple verfügbar. Lohnt sich der Spaß auch am Ende?

Apple One kombiniert die Dienste

Insgesamt vier Services von Apple sind unter dem Dach von Apple One zusammengefasst. So erhält man Apple Music, Apple TV, Apple Arcade und die iCloud im Kombipaket zum Preis von 14,95 Euro für den einzelnen Nutzer und 19,95 Euro, wenn die ganze Familie auf die Services zugreifen möchte. Einen Unterschied gibt es dann auch beim Speicherplatz. Einzelne Nutzer erhalten 50GB Datenvolumen in der iCloud, bei Familien für knapp 20 Euro pro Monat sind es indes 200GB Speicherplatz in der Cloud.

Apple Music

Bei Apple Music finden sich mehr als 70 Millionen Songs und Apple hat hier seine eigene Alternative zu Spotify im Ökosystem des Herstellers. Es gibt keine Werbung und mit der Familie können alle Teilnehmer den Service nutzen. Das könnte sich dann sogar für WGs lohnen, denn rechnet man die anderen Services dazu, so hat man hier schon einen echten Preisvorteil gegenüber Spotify, Deezer und Co.

AppleTV

Noch ist das Angebot bei AppleTV überschaubar, doch es gibt schon jetzt exklusive Filme und Serien auf der eigenen Videostreaming-Plattform aus Cupertino. Kann man hiermit auf Netflix verzichten? Eher nicht, aber das Angebot wächst bei Apple und wer es schon jetzt abonniert hat, der kann sich den Zug zu Apple One natürlich überlegen, weil er hier die anderen Services günstig mit im Paket hat.

Apple Arcade

Lange hat Apple hier gezögert, aber nun bietet man auch Spiele als Flatrate an. Das sind ebenfalls selten Blockbuster, aber es gibt hier schon über 100 Games für die Familie und man kann sie natürlich auf den verschiedenen Endgeräten von Apple spielen. Die einzelnen Services sind bis auf Apple Music im Umfang noch etwas beschränkt, doch baut Apple das Angebot sukzessive aus und will vor allem Nutzer von iPhones mit einer eigenen Lösung bedienen, anstatt die Kunden an Netflix, Spotify und Co. zu verlieren.

Apple One Services

Die iCloud mit Fotodatenbank

Nutzer bei Apple kenne die iCloud und irgendwann läuft sie mit Fotos voll. Hier kann sich schnell ein besseres Abo für den Online-Speicherplatz lohnen, denn ansonsten muss man die Fotos auf einem Mac/PC als Backup hinterlegen. Eine Alternative kann hier Amazon Photos sein. Besonders Prime-Kunden erhalten hier massiv freien Speicherplatz. Allerdings liegen dann mitunter auch die Familienfotos bei einem privaten Unternehmen in der Cloud. Vielleicht lohnt es sich auch mal die Fotos auf einen Rechner zu übertragen und nicht immer alle Fotos immer auf dem Smartphone dabei zu haben. Mit dem Apple One Paket erhalten wir hier 200GB für die ganze Familie online.

Lohnt sich das Abonnement?

Es lohnt sich, wenn man schon Services von Apple nutzt. Dann kann die Kombi ein günstiges Update sein. Ist man nur mit einem Dienst bei Apple unterwegs und nutzt ansonsten eher Netflix, Spotify und Games auf seiner Playstation, so macht Apple One nur wenig Sinn. Daher ködert Apple hier auch besonders die Familien mit einem eigenen Angebot. Musik auf den iPhones und iPads der ganzen Familie für nur 19,95 Euro und Speicherplatz, ein paar Spiele und Filme und Serien gibt es ebenfalls dazu. Gerade fernab von Apple Music ist das Angebot sehr überschaubar bei Apple. Es kann sich aber lohnen, wenn man gemeinsam die Dienste und die iCloud nutzen mag.

Immer mehr Flatrates für Streaming

Generell sollte man die Kosten bei den Streaminganbietern im Blick behalten. Natürlich sind es nur 19,95 Euro für eine schier endlose Auswahl, aber dazu gesellen sich in der heutigen Zeit dann auch noch die Kosten für TVNow, Netflix und auch Disney+, welche dann insgesamt auch schon einmal 50 Euro pro Monat kosten. Schaut man dann wirklich so oft Filme und Serien? Hört man täglich so viel Musik? Spotify gibt es nun zum Beispiel auch schon in einer kostenlosen Variante, wenn man sich Werbeblöcke anhört. Man sollte hier wirklich sehr genau zwischen den Diensten abwägen und es ruhig auch einmal testen.

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