Nintendo bringt amiibo auf den Markt

Was zum Henker ist ein amiibo? Nintendo veröffentlicht in Kürze eine ganz neue Generation an Sammelfiguren mit integrierter NFC-Technologie. Abseits von Highend-Grafik und Hochleistungsprozessoren könnte sich hier ein Millionengeschäft entwickeln.

Sammelkarten

Kinder lieben Sammelkarten und Nintendo ist einst damit in Japan bekannt geworden. Schon immer baute die Firma auf den Sammeltrieb seiner oft jungen Käufer. Allein die Pokemon sind für Nintendo eine echte Cashcow. Kinder und auch Erwachsene sammeln gerne Figuren, messen sich in Spielen damit und geben eine Menge Geld dafür aus. Mit den modernen Spielefiguren aus Plastik bringt Nintendo nun ein Update in den Markt. Diese Figuren sind nicht einfach nur für die Vitrine von Zockern gedacht, sondern haben im Standfuß einen Chip integriert, welcher von der Spielekonsole ausgelesen werden kann.

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Mein amiibo

Dank der NFC-Technologie kann man so den Mario aus Plastik direkt in sein Computerspiel „beamen“. Man kauft das amiibo, setzt die Figur auf die gekennzeichnete Fläche am Wii U-Gamepad und schon schaltet das Computerspiel den Charakter frei. Damit wird die Spielfigur dann zumindest virtuell lebendig. Ein Update für klassische Spielzeugfiguren, welche bislang leblose Stücke aus Plastik waren. Nintendo ist aber nicht der erste Produzent solcher Figuren. Man springt eigentlich sehr spät auf den Zug auf. Schon seit Jahren gibt es die „Skylanders“ von Activision und diese Figuren haben sich zu einem Millionengeschäft entwickelt. Kinder lieben die Figuren und kaufen sie von ihrem Taschengeld in Supermärkten. Dazu gibt es natürlich jedes Jahr ein neues Computerspiel, neue Figuren, kombinierbare Figuren und lauter Zubehör. Das Skylanders-Universum ist riesig, Disney hat mit Infinity ein ähnliches Konzept am Start und nun folgt auch Nintendo mit den neuartigen Spielfiguren.

Mario als Spielfigur

Für Nintendo könnten die modernen Figuren ein wahrer Knüller im startenden Weihnachtsgeschäft werden. Diese Figuren haben nichts mit Grafik, Prozessoren und Konkurrenz durch „Call Of Duty“ zu tun. Sie wecken den Sammeltrieb der Fans und sind zudem äußerst dekorativ gestaltet. Für 14,99 Euro werden sicher auch erwachsene Nerds ein amiibo auf den Schreibtisch stellen wollen. Immerhin kann Nintendo eine ganze Armee an beliebten Helden vorweisen und zum Weihnachtsfest ins Rennen schicken. Mario, Link, Bowser, Captain Falcon, Starfox und Co. sind dabei nur einige Helden aus der Markenwelt von Nintendo.

Ich bin mein amiibo

Dabei kann man sein amiibo sogar noch trainieren. In Verbindung mit „Super Smash Bros. für Wii U“ kann man sein amiibo auch in den Kampf gegen andere Figuren schicken. Man kann sein amiibo trainieren und die gewonnenen Fähigkeiten im Socker der Figur speichern. Somit speichert die Figur auch Erfolge und kann an der Konsole eines Freundes in neue Schlachten ziehen. Die Plattform wird zur Zeit mit „Super Smash Bros. für Wii U“ von Nintendo groß beworben, doch soll die Plattform auch auf künftige Spiele ausgeweitet werden. Bald werden wir sicherlich für etliche Spiele von Nintendo neue amiibo-Figuren präsentiert bekommen. Ein Spiel kostet bei Nintendo meist um die 50 Euro. Ein einzelnes amiibo 14,99 Euro. Hier könnte sich für den ehemaligen Sammelkarten-Hersteller aus Japan ein großes Geschäft entwicklen. Ein Update für die klassische Spielzeugfigur.

Robert Michel

Vater. YouTuber. Social Media Manager. Teste gern Technik & Gadgets.

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4 Reaktionen

  1. Nintendo weckt mit #amiibo dem Sammlertrieb der Fans. http://t.co/aDiAGNEpPl

  2. Nintendo weckt mit #amiibo den Sammlertrieb der Fans. http://t.co/aDiAGNEpPl

  3. RT @robvegas: Nintendo weckt mit #amiibo den Sammlertrieb der Fans. http://t.co/aDiAGNEpPl

  4. Aileen sagt:

    Was Nintendo nicht schon alles auf den Markt gebracht hat und teilweise auch wahre Revolutionen im Bereich Konsolen etc. in Gang gesetzt hat, ist echt erstaunlich. Manche Sachen waren zwar total überflüssig, andere wiederum aber tip top.
    Vielen Dank für deinen tollen Post und alles Gute für die Zukunft.
    Gruß,
    Aileen

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